Die Erste verpasste es auf dem engen Platz in Johannesbrunn seine Qualitäten auszuspielen und kehrte mit einer 1:0 Niederlage im Gepäck nach Buch zurück.
Eigentlich sollte man erst die Schuld bei sich selbst suchen als beim Schiedsrichter, doch nach dem SGJ-Spielbericht in der LAZ, Zitat: „Bester Mann auf dem Platz war Schiedsrichter-Routinier Johann Huber aus Geratskirchen“ muss man fast Antworten: „Wenn dieser sogenannte Unparteiische sich gleich ein Johanneskirchner Dress übergezogen hätte, dann wäre es für alle gleich ersichtlich gewesen wie das Spiel ausgehen wird“. So streckte Johannesbrunns Alain Kimbamba gleich in der Anfangsphase ungestraft Buchs Spielmacher Ivan Balaz mit einem Ellenbogen-Check nieder. Nachdem sich der SCB-Spieler darüber beschwerte, hatte Ivan Balaz gar keinen Bonus mehr beim Schiri. Auf der Gegenseite wurden die Erlbacher für harmlose Fouls energisch zur Ordnung gerufen. Auch die Auslegung der Vorteilsregeln fiel meist zugunsten der Heimelf aus.
Nach dem nun Ivan Balaz weitgehenst aus dem Spiel genommen wurde kamen die Erlbacher gegen eine sicher gestaffelte Abwehr anfangs meist nur durch Weitschüsse zu Möglichkeiten. Der laufstarke Matthias Braun versuchte es zwar immer wieder über Außen in den Rücken der Abwehr zu kommen, doch auch diese Angriffsversuche scheiterten an der doch mangelnden Torgefährlichkeit der Bucher Stürmer. So erzielten die Erlbacher in den letzen drei Spielen nur insgesamt zwei Tore, nachdem man es in den ersten drei Spielen noch auf 11 Volltreffer gebracht hatte.
Nach der Halbzeit tauchte Florian Peis gleich mal gefährlich im Strafraum auf, brachte den Ball aber nicht richtig in die Mitte zu seinen Angriffskollegen. Alex Lipperts kurzer Rückpass ermöglichte dann eine gute Chance für die Heimelf. Baran Levent machte es dann wenige Minuten besser als er einen schnellen Angriff gegen eine aufgerückte Bucher Abwehr nach Vorlage von Michael Scheidhammer zum Goldener Tor abschloss (63. Minute). Sascha Schindler hatte im Anschluss Pech als sein 12-Meter Schuss von der SGJ-Abwehr gerade noch abgeblockt werden konnte. Auch die Kombination Braun auf Wallenberger (wie gegen Geisenhausen) führte diesmal nicht zum Erfolg, da der Querpass knapp verpasst wurde. Buch drückte jetzt Johannesbrunn tief in die eigene Hälfte, hatte aber zuwenig Ideen um wirklich gefährlich vor das Tor zu kommen. Florian Peis tat sich in der Bucher Schlussoffensive mit seinem Einsatz besonders hervor, scheiterte aber mit seinen Schuss am Torwart und auch sein Kopfball aus 5 Metern verfehlte knapp das Ziel.
Alles in allem wäre bei konsequenter Chancenausnutzung ein Bucher Erfolg durchaus möglich gewesen, doch dies scheint zur großen Schwäche (wie in den letzen Jahren auch) des SCB zu werden.